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Medienmitteilungen

Bern, 05. August 2005

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit BLS Cargo und Ferrovie Nord Cargo

BLS Cargo: ohne Lokwechsel nach Italien

BLS Cargo hat gemeinsam mit ihrem italienischen Partner Ferrovie Nord Cargo (FNC) erste Testzüge in grenzüberschreitender Traktion gefahren.

Am 2. und 3. August passierten erste Testzüge von BLS Cargo und FNC in durchgehender Traktion die Grenze Schweiz-Italien. Gezogen wurden die Züge von Siemens Mehrstromlokomotiven E189 in Doppeltraktion mit Lokomotiven der BLS Cargo AG. Die Siemens E189 gehören zum Flottenpark der Ferrovie Nord Cargo und sind sowohl für das italienische als auch das Schweizer Stromsystem ausgerüstet. Nebst der operativen Abwicklung interessierte an den Testzügen vor allem auch die Kompatibilität mit den Lokomotiven Re 485 der BLS Cargo AG.

Vom neuen Produktionsmodell erwarten BLS Cargo und FNC vor allem eine Verbesserung der Qualität, eine Optimierung des Ressourceneinsatzes und damit verbunden Zeiteinsparungen, um den Kunden attraktive Leistungen anbieten zu können. Mit den Testzügen bekräftigt BLS Cargo nun auch an der südlichen Landesgrenze ihre Motivation in der Umsetzung solcher zukunftsträchtigen Produktionskonzepte.

BLS Cargo/ Railion Vorreiterrolle an der Grenze Schweiz - Deutschland
Bereits seit 2003 wickeln die BLS Cargo AG und der Kooperationspartner Railion Deutschland AG grenzüberschreitende Verkehre mit durchgehendem Traktionseinsatz ab. Während deutsche Lokomotiven BR 185 bis in die Schweiz verkehren, erbringen BLS Cargo Lokomotiven Re 485 Leistungen auf deutschem Hoheitsgebiet. Was damals als Innovation in der Produktion von Schienengüterverkehrsleistungen galt, ist heute zunehmend die Basis für qualitativ hochstehende Angebot für die Kunden im Schienengüterverkehr.

BLS Cargo AG

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