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Medienmitteilungen

Bern, 16.11. 2012

Gotthardsperre

BLS Cargo Verkehr rollt

 

BLS Cargo leitet seit Donnerstagabend erfolgreich Verkehr von der Gotthard- auf die Lötschbergachse um. Innert kürzester Zeit wurden die Planungen umgestellt und mit den Kunden Lösungen gesucht. Trotz erfolgreichem Störungsmanagement der Bahnen müssen mehr Trassenkapazitäten im Transit durch die Schweiz zur Verfügung stehen.

Die Gotthard-Bahnlinie ist seit Donnerstag aufgrund eines Felsabbruchs für den Zugverkehr unterbrochen. BLS Cargo fährt täglich bis zu 20 Züge über die Gotthardachse und ist daher stark von der Sperre betroffen. BLS Cargo hat sich sehr kurzfristig auf den Unterbruch eingestellt, die Organisation angepasst und die benötigten Ressourcen auf die Lötschberg-Achse verschoben. Das Unternehmen profitiert auch von den Erfahrungen und Vorleistungen aus den letzten zwei Gotthard-Sperren im März und Juni dieses Jahres. Insbesondere das Zusammenspiel aller international beteiligten Akteure, sei dies Eisenbahnverkehrsunternehmen, Kunden oder Infrastrukturbetreiber, hat sich stark verbessert.

Gleichzeitig zeigen sich die Mitarbeitenden sehr flexibel und bieten sich kurzfristig für Leistungen an. „Wir dürfen auf sehr flexible und leistungsfähige Mitarbeitende zählen, die sich enorm für die Kunden und deren Verkehre einsetzen“, so Dirk Stahl, CEO von BLS Cargo. Dadurch gelingt es BLS Cargo, die zusätzlichen Kapazitäten auf der Lötschberg-Achse vollständig zu nutzen.

BLS Cargo wird als Marktführerin auf der Lötschberg-Achse ihr Knowhow und allfällige freie Kapazitäten den übrigen Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Unterstützung anbieten. Dies gilt insbesondere für Interventionen an Wagen, Lokführereinsätze sowie Beistellung von Loks. Damit leistet BLS Cargo einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Verkehre auf der Lötschberg-Achse.

Die neuerliche Sperre am Gotthard zeigt eindrücklich, dass die Infrastruktur im Transitverkehr ausreichend Reserven und Redundanzen braucht, damit sie im Notfall funktionsfähig bleibt. Der Güterverkehr muss zumindest in Teilen von einer Transitachse auf eine andere ausweichen können. „Deshalb engagieren wir uns stark für den Bau einer zweiten Röhre des Lötschberg-Basistunnels und den 4m-Korridor am Gotthard“, kommentiert D. Stahl.


BLS Cargo AG


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